Einmal Auschwitz und kein Rückfahrticket

Oder: Von der Erfindung des Massentourismus Der Titel klingt zynisch? Vielleicht. Aber das, was dahintersteckt, ist an Zynismus[1] auch kaum zu überbieten. Heute vor 80 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen. Deshalb heute ein spezieller Blick auf unsere Baltikumreise vom Sommer 2018. Ich taste mich an das Thema heran, das mehr oder weniger ausgeprägt die…

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Tallinn: überall Musik – und bitte, kann hier mal jemand das Licht ausmachen?

Runter vom Schiff. Rein in die morgenfrische Stadt, die uns sehr überschaubar, hell und skandinavisch erscheint. Unser Quartier befindet sich nicht weit entfernt vom Hafen im quirligen Stadtteil Kalamaja; und man muss nicht lange raten, warum dieses Wort übersetzt „Fischhaus“ bedeutet. *** Kalamaja – Szeneviertel mit Tradition *** Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahnlinie…

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Giro di Limone 10: Alles so schön bunt hier!

Camping im Vulkankrater und danach beschwingt durch Neapel Heute bleiben wir in Neapel. Deshalb gibt es hier auch nicht die übliche Touren-Karte, sondern ein bisschen „Funiculì, Funiculà“. Das Lied wurde 1880 zur Eröffnung der Standseilbahn auf den Vesuv komponiert. Die Seilbahn wurde 1940 bei einem Vulkanausbruch zerstört. Das passt ganz gut zu Joachims Neapel-Aufenthalt, denn…

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Giro di Limone 7: Geisterfahrt und stürmische See

Vom Suchen und Finden zwischen Toskana und Umbrien Das wichtigste bei einer Fernreise mit dem Fahrrad ist … das Fahrrad. Es transportiert neben seinem Besitzer auch den gesamten ‚Hausrat‘. Kein Wunder wird es wie ein Augapfel gehütet, stets akribisch gegen Diebstahl gesichert und liebevoll gepflegt, hängt doch im wahrsten Wortsinn das ganze (naja – mindestens…

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Giro di Limone 6: Mit einem Boticelli-Engel durch die Straßenhölle von Florenz

Berg- und Talfahrten im Land von Vino und Olio di oliva Das ist die Planung für heute:   Florenz kennt Joachim. Da war er schon. Öfters. Und er weiß: Florenz ist voll mit Touristen. Und typischerweise erleiden Florenz-Touristen das „Stendhal-Syndrom“: Das heißt, sie kollabieren wegen kultureller Reizüberflutung in einer weltberühmten Kunstsammlung, die ihren Namen herleitet…

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